09.09.2016 | Unternehmen

Helaba und HTSB stellen Anteile an Hannover Leasing zum Verkauf

Das Frankfurter Finanzinstitut Helaba will sich von der Fondsgesellschaft Hannover Leasing trennen
Bild: Helaba

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) will die schwächelnde Tochter Hannover Leasing loswerden und stellt ihre Minderheitsbeteiligung (49,34 Prozent) zum Verkauf. Kreise hatten zuvor darüber berichtet. Zeitgleich will die Hessisch-Thüringische Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft (HTSB) ihren 48-Prozent-Anteil an Hannover Leasing verkaufen. Der Deal soll bis Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen werden.

Als Grund für den geplanten Verkauf der Fondsgesellschaft gibt die Helaba an, dass die Regulierung für geschlossene Fonds erheblich schärfer geworden sei. Zudem sei die Nachfrage von Privatkunden spürbar zurückgegangen. Man habe sich deshalb entschieden, dass die Hannover Leasing nicht mehr zum Kerngeschäft zähle.

Hannover Leasing hat den Sitz in Pullach und beschäftigt derzeit nach eigenen Angaben knapp 170 Mitarbeiter. Mehr als 50 Prozent der verwalteten Vermögenswerte von insgesamt rund 14 Milliarden Euro sind in Immobilien investiert. Die restlichen Anteile sind im Besitz eines ehemaligen Geschäftsführers der Hannover Leasing.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienbank, Immobilienfinanzierung, Immobilienfonds, Geschlossene Immobilienfonds, Fondsgesellschaft

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