Bei der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen ist im Segment Immobilien das Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr um zwölf Millionen Euro auf 122 Millionen Euro zurückgegangen. Der Bereich Retail und Asset Management legte leicht von 126 auf 133 Millionen Euro zu.

Im Segment Immobilien erreichte das Abschlussvolumen im mittel- und langfristigen Neugeschäft 3,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,3 Milliarden Euro). Der Saldo der Risikovorsorge im Segment Immobilien ist laut Helaba wie im Vorjahr leicht positiv.

Retail und Asset Management leicht positiv

Im Segment Retail und Asset Management werden das Retail Banking, das Private Banking und die Landesbausparkasse Hessen-Thüringen sowie die Aktivitäten aus dem Asset Management (GWH und Helaba Invest) erfasst. Vom Segmentergebnis vor Steuern von 133 Millionen Euro entfallen 56,0 Millionen Euro auf die GWH und 52,5 Millionen Euro auf die Frankfurter Sparkasse (Vorjahr: GWH 52,6 Millionen Euro, Frankfurter Sparkasse 60,0 Millionen Euro). Die LBS verzeichnete im ersten Halbjahr ein kumuliertes Wachstum im Neugeschäft (Bausparsumme) von 5,4 Prozent.

Im Mai hatte die Helaba ein digitales Banking Portal für Immobilienfinanzierer eingerichtet.

Insgesamt sank Konzernergebnis um 38 Millionen Euro

Über alle Geschäftsbereiche hinweg hat die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen im ersten Halbjahr ein Konzernergebnis vor Steuern von 200 Millionen Euro erzielt, das waren 38 Millionen Euro unter dem Vorjahresergebnis. Nach Steuern erreicht das Konzernergebnis 140 Millionen Euro (Vorjahr: 150 Millionen Euro). 2017 hatte Helaba mit 256 Millionen Euro fast 25 Prozent weniger verdient als 2016 mit 340 Millionen Euro.

Prognose für Gesamtjahr bestätigt

„Die herausfordernden Rahmenbedingungen halten weiter an und belasten insbesondere den Zinsüberschuss“, begründete Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba, das Ergebnis. Da sich das Neugeschäftsvolumen erwartungsgemäß im zweiten Quartal spürbar belebt und die Risikolage weiterhin entspannt sei, erwarte die Helaba für das Gesamtjahr unverändert ein Vorsteuerergebnis in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages.

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