25.11.2014 | Unternehmen

Helaba-Ergebnis erreicht Ende des dritten Quartals 507 Millionen Euro

Helaba: bereits jetzt das Ergebnis des Gesamtjahres 2013 erreicht
Bild: Helaba

Der Immobilienfinanzierer Helaba hat nach drei Quartalen 2014 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 507 Millionen Euro erzielt. Es übertrifft den bereits hohen Vorjahreswert von 442 Millionen Euro um 65 Millionen Euro oder 14,7 Prozent. Nach Ertragssteuern belief sich das Konzernergebnis auf 340 Millionen Euro.

Das Institut hat damit bereits nach drei Quartalen das Ergebnis des Gesamtjahres 2013 erreicht. Der Zinsüberschuss beträgt 978 Millionen Euro und konnte damit um 9,5 Prozent oder 85 Millionen Euro erhöht werden, wobei sich die Steigerung im dritten Quartal leicht abgeflacht hat.

Der Provisionsüberschuss hat sich um 14 Millionen Euro auf 229 Millionen Euro erhöht. Dazu trugen die Provisionen aus dem Zahlungsverkehr, dem Wertpapier- und Depotgeschäft sowie aus dem Asset Management positiv bei.

Das Handelsergebnis hat sich in Höhe von 121 Millionen Euro normalisiert. Es liegt damit weit unter dem Vorjahreswert von 298 Millionen Euro, der allerdings durch eine deutliche Einengung der Credit Spreads begünstigt war. Das Ergebnis aus Finanzanlagen hat sich vor allem aufgrund von Veräußerungseffekten auf 24 Millionen Euro verbessert.

Das sonstige betriebliche Ergebnis ist auf 57 Millionen Euro gesunken. Es ist wesentlich geprägt durch das hierin enthaltene Ergebnis aus Immobilien (96 Millionen Euro), die als Finanzinvestition gehalten werden. Belastend wirkten unter anderem die Restrukturierungsrückstellungen für das Kosten- und Prozessoptimierungsprojekt Helaba PRO.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt 507 Millionen Euro nach 442 Millionen Euro im Vorjahr. Nach Abzug des Ertragssteueraufwands von 167 Millionen Euro ergibt sich ein Konzernergebnis von 340 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 292 Millionen Euro).

Die Konzernbilanzsumme der Helaba ist mit rund 179 Milliarden Euro nahezu unverändert. Die Forderungen an Kunden bewegen sich mit knapp 91 Milliarden Euro auf dem Niveau des Jahres 2013. Hiervon entfallen knapp 66 Milliarden Euro auf Firmen- und Immobilienkunden, etwa 20 Milliarden Euro auf öffentliche Stellen sowie knapp sechs Milliarden Euro auf Privatkunden. Hinzu kommen mehr als neun Milliarden Euro Forderungen an Sparkassen. Der Anteil des Kundengeschäfts an der Konzernbilanz beträgt damit 56 Prozent.

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