11.05.2016 | Unternehmen

HBV steigert operatives Ergebnis um 18 Prozent

München: HBV-Chef Theodor Weimer zeigte sich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden
Bild: Andreas Teichmann Fotografie

Die Hypovereinsbank (HVB) hat im ersten Quartal 2016 das operative Ergebnis nach Kreditrisikovorsorge um 18 Prozent auf 215 Millionen Euro gesteigert. Der Überschuss kletterte auf 138 Millionen Euro. Vor allem das Kreditneugeschäft mit Unternehmen entwickelte sich positiv: Die Kundeneinlagen stiegen trotz Niedrigzinsen um sechs Prozent.

Der Vorstandschef der italienischen Unicredit-Bank-Tochter, Theodor Weimer, zeigte sich dennoch nicht zufrieden: «Auch wenn die Hypovereinsbank eine insgesamt ordentliche Quartalsentwicklung aufweist, zeigen sich deutliche Spuren im Handelsergebnis", sagte er.

Wegen starker Bewertungsverluste im Handelsbestand und einer höheren Risikovorsorge halbierte sich das Betriebsergebnis im Bereich Corporate & Investment Banking. Das Handelsergebnis brach aufgrund starker Marktschwankungen um 42 Prozent ein.

Das Privat- und Unternehmenskundengeschäft verdoppelte sein Ergebnis, weil die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen stieg und die Risikovorsorge sank. Den Verwaltungsaufwand konnte die HVB um fünf Prozent senken.

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