Hamburg Hafencity: Baustart für südliches Überseequartier

Der Grundstein für das südliche Überseequartier in der Hamburger Hafencity ist gelegt. Das neue "Westfield Hamburg-Überseequartier" soll rund eine Milliarde Euro kosten und wird von Unibail-Rodamco-Westfield  realisiert. Geplant sind auch 640 Wohnungen. Baufinale ist Ende 2022.

Geplant sind in dem neuen Mixed-use-Quartier an der Elbe 14 einzelne Gebäude, darunter ein Wohnhaus mit 650 Apartments, Büros für zirka 4.000 Arbeitsplätze, zahlreiche Unterhaltungs- und Freizeitkonzepte, 40 Restaurants und andere gastronomische Angebote und mehr als 200 Einzelhandelsgeschäfte.

Auf einer Gesamtfläche von 419.000 Quadratmetern sollen außerdem drei Hotels mit 830 Zimmern und ein Kreuzfahrt-Terminal gebaut werden. Beteiligte Architekten sind die Büros Christian de Portzamparc, Carsten Roth Architekt, UN Studio sowie Saguez & Partners für die Innenarchitektur.

Aufträge für den Hochbau sind vergeben

Die ersten Baukräne wurden bereits Anfang des Jahres aufgestellt, insgesamt werden 24 Kräne eingesetzt. Der Großteil der Tiefbauarbeiten ist abgeschlossen. 25 Prozent der ausgehobenen eine Millionen Tonnen Erde wurden mit dem Schiff abtransportiert. Nach Angaben des Projektentwicklers wurden so 8.000 Lkw-Fahrten gespart.

Im August 2019 wird die stationäre Betonmischanlage in Betrieb genommen, die eigens für das Projekt errichtet wird, dadurch sollen weitee rund 22.000 LkW-Fuhren wegfallen. Rund 250 Bauarbeiter sowie 210 Ingenieure und Designer arbeiten derzeit am Projekt. Die Aufträge für den Rohbau haben die BAM Deutschland AG (südöstlicher Teil) und die Leonhard Weiss GmbH Co. KG (südwestlicher Teil) erhalten. Der nördliche Teil wird noch vergeben.

Das südliche Überseequartier bezeichnete Hafencity-Manager Bruns-Berentelg 2017 als das größte private Bauvorhaben an der Elbe.


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