14.08.2013 | Unternehmen

Hahn wirbt neues Kapital ein und verbessert Geschäftsentwicklung

Hahn Fachmarktzentrum in Fulda
Bild: Hahn Gruppe

Hahn Immobilien hat sich im 1. Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert: Bis zum 30. Juni wurden rund 109 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben. Damit wurde das Ergebnis des gesamten Vorjahrs (88 Mio. Euro) bereits mit Ablauf der ersten sechs Monate übertroffen.

Im Geschäft mit institutionellen Kunden wurden rund 97 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben. Hierbei handelte es sich um Zeichnungsaufträge für den "Hahn FCP-FIS-German Retail Fund", der mit rund 360 Millionen Euro Eigenkapitalzusagen sein Zielvolumen von 300 Millionen Euro deutlich übertreffen hat.

Der Abruf der zugesagten Mittel soll in den kommenden Quartalen erfolgen. Für den Fonds wurden drei Handelsimmobilien neu akquiriert, darunter zwei SB-Warenhäuser in Hagen und Ennepetal sowie ein Fachmarktzentrum in Gevelsberg. Das Investitionsvolumen belief sich insgesamt auf rund 40 Millionen Euro. Unter Hinzurechnung dieser Transaktionen erhöhte sich das Immobilienportfolio des "Hahn FCP" zum 30. Juni auf rund 440 Millionen Euro.

Im Geschäft mit Privatkunden wurden rund zwölf Millionen Euro Eigenkapital für drei Fonds eingeworben. Der im ersten Halbjahr aufgelegte Fonds "PWF 162" investiert bei einem Gesamtvolumen von 12,5 Millionen Euro rund 5,2 Millionen Euro in ein Fachmarktzentrum in Bad Hersfeld. Zu Beginn des 2. Halbjahrs wurde der Vertrieb des Pluswertfonds 161 aufgenommen. Dieser Fonds beteiligt sich am Bodensee-Center in Friedrichshafen. Der PWF 161 weist ein Investitionsvolumen von 39,4 Millionen Euro auf.

Das Immobilienvermögen erhöhte sich auf 2,35 Milliarden Euro (Jahresende 2012: 2,30 Mrd. Euro). Im Berichtszeitraum wurde das Fachmarktzentrum Bad Hersfeld als geschlossener Immobilienfonds vollständig abgewickelt sowie das von der Hahn Gruppe revitalisierte Einkaufszentrum Itter-Karree ergebniswirksam veräußert. Aufgrund dieser Transaktionen erhöhte sich das Ergebnis aus der Veräußerung und Vermittlung von Immobilien im Konzern von 0,71 Millionen Euro auf 1,96 Millionen Euro.

Das zum Ende des Vorjahrs neu gegründete RREBO-Joint Venture führte zu einem deutlichen Anstieg des Ergebnisanteils an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen auf rund 1,31 Millionen Euro, der durch die Ergebnisfortschreibung der Anteile an assoziierten Unternehmen in Höhe von -0,38 Millionen Euro gemindert wurde.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds

Aktuell

Meistgelesen