22.11.2012 | Transaktion

GSW Immobilien AG kauft weiteres Portfolio mit rund 2.600 Wohnungen

GSW-Immobilie in Spandau: Auch die meisten der neugekauften ZBI-Wohnungen liegen in Berlin
Bild: GSW

Die ZBI Gruppe aus Erlangen hat die Wohnimmobilien aus dem Publikumsfonds ZBI Professional 5 mit Wirkung zum Jahresende 2012 an die börsennotierte GSW Immobilien AG verkauft. Das Portfolio mit Schwerpunkt Berlin besteht aus rund 2.600 Wohnungen.

Die ZBI Zentral Boden Immobilien AG wurde bei dieser Transaktion von Credit Suisse sowie der Rechtsanwaltssozietät Pöllath + Partner beraten. Der ZBI Professional 5 wurde Ende 2009 mit einem Eigenkapital von 46,5 Millionen Euro inklusive Agio geschlossen. Das Portfolio weist einen aktuellen Vermietungsstand von 97 Prozent aus. Mehr als 80 Prozent der Objekte liegen in Berlin. Durch den Verkaufserlös in Höhe von 147 Millionen Euro erzielen die Gesellschafter je nach Anlegertyp jährliche Renditen von 7,5 Prozent und 8,5 Prozent.

Rund 82 Prozent der Bestände liegen in den Bezirken Neukölln (35 Prozent), Mitte (21 Prozent), Tempelhof-Schöneberg (12 Prozent), Reinickendorf (11 Prozent) sowie zu drei Prozent in Steglitz-Zehlendorf. Die übrigen Einheiten in den Städten Duisburg, Essen, Erfurt und Magdeburg. "Wir planen, diese rund 470 Wohneinheiten außerhalb von Berlin mittelfristig weiterzuverkaufen", sagt Jörg Schwagenscheidt, Vorstand der GSW Immobilien AG.

Die Finanzierung der rund 2.600 Wohnungen aus der jüngsten Transaktion wird die GSW über einen Teil des Nettoemissionserlöses aus der Begebung der Wandelschuldverschreibungen finanzieren.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds, Wohnimmobilien

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