Mit der Fusion setzt sich der Konzentrationsprozess bei den Bausparkassen fort Bild: LBS

Die Fusion der Landesbausparkasse (LBS) West mit der LBS Schleswig-Holstein-Hamburg kommt voran. Eine Absichtserklärung sei bereits vereinbart worden, sagte der Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, Michael Breuer. Final entschieden werden solle der Deal noch in diesem Jahr. Er betonte, dass es personell keinen "Kahlschlag" geben werde.

Man werde auf "natürliche Fluktuation" von Mitarbeitern setzen. Das Nord-Institut ist mit zirka 250 Beschäftigten in Kiel und Hamburg eigentlich deutlich kleiner als die West-LBS mit rund 600 Mitarbeitern. Die West-Kasse ist bereits im Norden vertreten, 2015 übernahm sie die Bremer LBS.

Die LBS West hat einen Sparkurs hinter sich, auch wegen einer Umstrukturierung musste die Kasse 2017 Einbußen im Sparer-Neugeschäft hinnehmen. Inzwischen sieht sich das Institut auf einem guten Weg. Die Branche ist auch wegen der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank unter Druck geraten. Durch den Zusammenschluss werde man produktiver arbeiten, sagte Breuer.

Zweiter Eigentümer der LBS West neben dem rheinischen Sparkassenverband ist der Sparkassenverband Westfalen-Lippe; die LBS aus dem Norden gehört dem Sparkassenverband Schleswig-Holstein und der Hamburger Sparkasse.

Schlagworte zum Thema:  Bausparkasse, Fusion

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