04.10.2016 | Transaktion

Frankfurt: Samsung-Konsortium kauft Commerzbank-Hochhaus

Der Commerzbank Tower in Frankfurt wurde von Sir Norman Forster entworfen.
Bild: Patrizia Immobilien AG

Der südkoreanische Investor Samsung SRA Asset Management, eine Tochter der Lebensversicherungssparte des Samsung-Konzerns, hat das Commerzbank-Hochhaus in Frankfurt am Main gekauft. Das 259 Meter hohe Bürogebäude am Kaiserplatz gehörte seit dem Erstbezug 1997 der Commerzbank-Tochter Commerz-Real. Das Closing ist für den Sommer 2017 geplant.

Die Commerzbank wird ihren Sitz weiterhin am Standort haben und hat mit dem künftigen Eigentümer einen Mietvertrag über 15 Jahre geschlossen. Zudem besteht für die Bank eine zusätzliche Verlängerungsoption.

Investment Manager ist die Patrizia Immobilien AG. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben alleine in den vergangenen 15 Monaten rund 1,3 Milliarden Euro für asiatische Investoren in Immobilien in Europa investiert, wie Dr. Konrad Finkenzeller mitteilt, Head of Institutional Clients International bei Patrizia und damit verantwortlich für das Asien-Geschäft. Vor allem Frankfurt ist mit seiner verkehrsgünstigen Lage mitten in Europa und als Knotenpunkt mehrerer Verkehrsträger auch für Gewerbeansiedlungen sehr interessant, wie unser Region-Report Rhein-Main-Gebiet zeigt.

Der Commerzbank Tower zwischen der Kaiserstraße und der Großen Gallusstraße wurde nach den Entwürfen des Stararchitekten Sir Norman Forster fertiggestellt und war damals das höchste Gebäude Europas. Einschließlich Antenne beläuft sich die Höhe auf 300 Meter. Der Turm verfügt über 65 Stockwerke, davon 45 Büroetagen. Die Bruttogeschossfläche beläuft sich auf rund 120.000 Quadratmeter.

Schlagworte zum Thema:  Transaktion, Bank, Hochhäuser, Asset Management

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