09.03.2012 | Investoren

FMS gibt 8,2 Milliarden Euro für griechischen Schuldenschnitt

Die Bad Bank der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE), die FMS Wertmanagement, beteiligt sich mit Anleihen und Krediten im Wert von 8,2 Milliarden Euro am Schuldenschnitt von Griechenland.

Die FMS-Geschäftsleitung habe in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat die Bereitschaft zur Teilnahme an dem Umtausch griechischer Staatsanleihen beschlossen, teilte die FMS am Donnerstagabend mit. Bereits bei der ersten Umschuldungsaktion im vergangenen Herbst habe die FMS Wertmanagement Papiere mit einem Nominalvolumen von 975 Millionen Euro angeboten.

Im vergangenen Jahr hatte die Bad Bank wegen der drohenden Ausfälle bei ihren insgesamt rund 9,1 Milliarden Euro umfassenden Griechenland-Papieren eine sogenannten Risikovorsorge von knapp sechs Milliarden Euro gebildet.

Für die nun bei der FMS entstehenden Verluste muss der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin geradestehen - in letzter Konsequenz also der Steuerzahler. In die Abwicklungsanstalt hatte die HRE Risikopapiere im Wert von fast 176 Milliarden Euro ausgelagert, um so einen Neustart zu schaffen. Die FMS soll die Papiere schrittweise möglichst wieder zu Geld machen.

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