18.01.2012 | Investoren

Europaweit vier Prozent mehr Gewerbeimmobilien gehandelt

Ein starkes Schlussquartal hat das Transaktionsvolumen des europäischen Gewerbeimmobilienmarktes 2011 auf 115 Milliarden Euro ansteigen lassen. Dieser Wert liegt vier Prozent über dem des Vorjahres, wie CBRE mitteilt.

Im vierten Quartal 2011 stieg das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorquartal um 15 Prozent und erreichte ein Volumen von 32 Milliarden Euro. Besonders stark stieg das Transaktionsvolumenim Vergleich zum dritten Quartal in Frankreich (+65%), den nordischen Ländern (+40%) und den Benelux-Staaten (+42 Prozent). Auf der iberischen Halbinsel verdoppelte sich das Transaktionsvolumen.

Am Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien in Deutschland wurden im vierten Jahresviertel 2011 rund 5,83 Milliarden Euro und damit ein leicht höheres Volumen als im Vorquartal investiert. Damit fielen auf Deutschland mehr als 18 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens in Europa. Insgesamt summierte sich das aufgelaufene Transaktionsvolumen 2011 auf 22,62 Milliarden Euro – gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 18 Prozent und mithin das beste Ergebnis nach den Boomjahren 2006/2007.

Einhergehend mit den wirtschaftlichen Unterschieden zwischen Nord- und Südeuropa haben sich auch die Transaktionsumsätze auf den Investmentmärkten in Europa entwickelt. Während die Investmentaktivität in den Core-Ländern Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Schweden im Jahresvergleich zugenommen hat, ging diese in Italien, Spanien und Portugal zurück.

"Investoren sind weiterhin an Core-Immobilien in liquiden Märkten interessiert", sagt Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland. „Hierzu gehören in erster Linie, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die nordischen Länder."

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