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Eurohypo zieht sich aus Russland-Geschäft zurück

Die Eurohypo will sich aus Russland verabschieden. Dazu wolle der Immobilienfinanzierer ein Kreditpaket von rund einer Milliarde US-Dollar verkaufen, schreibt die Zeitung Kommersant (Dienstag).

Die Wirtschaftszeitung beruft sich auf namentlich nicht genannte Banker. Die Zukunft der Eurohypo ist unklar. Die Commerzbank muss ihre Sorgentochter eigentlich auf Geheiß der EU im Gegenzug für die in der Finanzkrise erhaltenen Staatshilfen bis zum Jahr 2014 verkaufen. Doch ein Käufer ist bisher nicht in Sicht.

Nun plant die Bank, das Geschäft der Eurohypo einzudampfen und den verbliebenen Rest im Konzern zu behalten. Dazu laufen Verhandlungen mit der EU. Den Stand dieser Gespräche wollte Commerzbank-Chef Martin Blessing bei der Bilanz-Pressekonferenz in der vergangenen Woche nicht kommentieren. Wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die von ihr gehaltenen griechischen Staatsanleihen schrieb die Eurohypo im vergangenen Jahr rote Zahlen.

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