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Erste „Lebenszeichen“ vom spanischen Immobilienmarkt

Große Häuserblocks in Barcelona
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der spanische Immobilienmarkt sendet laut CB Richard Ellis nach langer Flaute wieder positive Signale.

Zuletzt hätten wieder verstärkt Hedge-Fonds und Private-Equity-Gesellschaften in spanische Immobilen investiert, sagte der Investmentchefs des größten spanischen Immobilienverwalters CB Richard Ellis, Adolfo Ramírez-Escudero, der "Financial Times Deutschland" (FTD; Montagausgabe). "Heute haben wir 20 Kunden, und fast alle wollen kaufen", sagte Ramírez-Escudero. Vier Immobiliengeschäfte in dreistelliger Millionenhöhe habe er in den vergangenen Monaten abgeschlossen, so Ramírez-Escudero weiter. Zudem befinde sich seine Gesellschaft derzeit in Verhandlungen über Immobiliengeschäfte in einem Gesamtvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Das sei mehr als doppelt so viel wie im gesamten Vorjahr - Tendenz steigend.

Knapp vier Jahre lang hatten Investoren Spaniens Immobilienmarkt wegen fallender Preise gemieden. Der Einbruch der Immobilienbranche hatte die Banken des Landes tief in die Krise gestürzt. Die FTD schreibt von ausfallgefährdeten Immobilienkrediten von mehr als 180 Milliarden Euro. Die Euro-Staaten mussten die Banken daher im Juni mit einer Kreditlinie von bis zu 100 Milliarden Euro stützen. Mit der Rückkehr der Investoren gebe es nun erste Anzeichen dafür, dass sich der Immobilienmarkt fängt - eine Voraussetzung für die Genesung des angeschlagenen Bankensektors und der spanischen Wirtschaft insgesamt, heißt es weiter in dem Bericht.

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