Der Burj Khalifa in Dubai ist derzeit der höchste Wolkenkratzer der Welt Bild: Tim Reckmann ⁄

Emaar Properties PJSC bringt sein Projektentwicklungsgeschäft an die Börse. Das Immobilienunternehmen mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten will damit umgerechnet 1,5 Milliarden US-Dollar einnehmen. Insgesamt sollen 20 Prozent der Tochter abgegeben werden, wie Emaar mitteilt. Zu deren berühmtesten Projekten gehört der Wolkenkratzer Burj Khalifa in Dubai.

800 Millionen Aktien will die Emaar-Tochter verkaufen. Der Preise für die Anteilsscheine soll zwischen 5,7 bis 6,9 Dirham liegen – das sind umgerechnet 1,33 bis 1,61 Euro.
Der IPO hat bereits begonnen: Zehn Prozent der verfügbaren Aktien gehen an Privatinvestoren und 90 Prozent an institutionelle Anleger. Der Handel mit den Aktien soll am Dubaier Finanzmarkt am 22. November beginnen.

Immobilienboom in Dubai

Emaar will mit dem Börsengang dieser und anderer Tochtergesellschaften den Wert des Mutterkonzerns erhöhen. Seit auch Ausländer in einigen Teilen des Emirats Eigentum erwerben können, ist in Dubai ein Immobilienboom ausgelöst. Etwa der Verkauf von Emaar Malls, einem Entwickler von Shopping-Centern und Einzelhandelsimmobilien, im Jahr 2014 soll 1,6 Milliarden US-Dollar eingebracht haben.

 

Schlagworte zum Thema:  Börse, Projektentwicklung, Immobilienunternehmen

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