30.03.2012 | Investoren

DIX erreicht 2011 Spitzenwert mit 5,5 Prozent Rendite

Der DIX Deutscher Immobilienindex lag im Jahr 2011 bei 5,5 Prozent und kam damit auf den Wert der Jahrtausendwende. Die Prognosen von 4,8 Prozent wurden somit laut Dr. Daniel Piazolo, Geschäftsführer der IPD Investment Property Databank, deutlich übertroffen.

Die IPD wertet seit dem Jahr 1996 jährlich die Immobilienportfolios institutioneller Investoren aus und bildet sie im DIX ab. Der höchste Total Return ließ sich im vergangenen Jahr mit Wohnimmobilien erzielen (7,8 %), gefolgt von Industrie- und Handelsimmobilien (7,0 % und 6,1 %). Büroimmobilien schafften einen Performancesprung auf 4,3 Prozent (2010: 3,1 %), blieben jedoch mit dem Ergebnis weiterhin signifikant hinter den anderen Nutzungsklassen zurück.

Die Netto-Cash-Flow-Rendite (Netto-Mieteinnahme im Verhältnis zum gebundenen Kapital) betrug im vergangenen Jahr 5,3 Prozent und lag damit um 0,2 Prozent-Punkte über dem Vorjahreswert. Während im Jahr 2010 die Wertänderungsrendite noch einen Negativwert von -0,9 Prozent erreichte, fiel sie 2011 mit 0,2 Prozent zum ersten Mal seitmehreren Jahren positiv aus.

Wohnimmobilien beliebte Ziele für neue Investitionen

„Wohnimmobilien erzielen mit einer Wertänderungsrendite von 3,2 Prozent den höchsten Wert für diesen Sektor seit IPD die Primärdaten der institutionellen Investoren sammelt und auswertet", so Piazolo. Im Gegensatz zu allen anderen Sektoren, lieferten Wohnimmobilien seit sechs Jahren eine positive Wertsteigerung. "Gekoppelt mit einer Netto-Cash-Flow Rendite von 4,5 Prozent sind Wohnimmobilien im Jahr 2011 nicht nur beliebte Ziele für neue Investitionen, sondern auch ertragreiche Assets für beneidete Bestandshalter“, führt Piazolo die Analysen der sektoralen Unterschiede weiter aus.

In die Auswertung für den DIX 2011 sind die Primärdaten von mehr als 4.300 Immobilien mit einem Marktwert von insgesamt rund 50 Milliarden Euro eingeflossen.

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