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DIC Asset AG: Operatives Ergebnis steigt im ersten Halbjahr 2016 um 15 Prozent

DIC Asset: Konzernzentrale in Frankfurt
Bild: DIC Asset AG

Die DIC Asset AG hat ihren Finanzbericht über das erste Halbjahr 2016 vorgelegt. Demnach erzielte das Unternehmen einen Konzernüberschuss von 20,2 Millionen Euro und damit rund viermal so viel wie im ersten Halbjahr 2015 (5,0 Millionen Euro). Der FFO (Funds From Operations) stieg mit 27,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent (24,0 Millionen Euro).

Das deutliche Wachstum bei Umsatz und Ertrag resultiert laut Unternehmensangaben maßgeblich aus erfolgreichen Verkäufen und einem verbesserten Zinsergebnis.
Auch das Fondsgeschäft befand sich nach Angaben von DIC Asset im ersten Halbjahr 2016 weiter auf Wachstumskurs. Bereits im ersten Halbjahr seien fast 300 Millionen Euro für den Fondsbereich investiert worden. Dies ist deutlich mehr als die Hälfte der für 2016 geplanten Ankäufe, deren Zielvolumen jetzt auf rund 500 Millionen Euro erhöht wurde.
Insgesamt hat DIC Asset bis dato im Jahr 2016 ein Verkaufsvolumen von 106,2 Millionen Euro realisiert. Davon entfielen 73,2 Millionen Euro auf Verkäufe aus dem Joint Venture Portfolio. Weitere Verkäufe von Joint Venture Investments seien im Laufe des Jahres geplant, bis Ende 2017 sollen diese ganz abgebaut sein.

Jahresprognose für 2016 erhöht

Angesichts der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr bekräftigte der Vorstand der DIC Asset seine FFO-Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2016 von 43 bis 45 Millionen Euro. Das geplante Wachstum des Fondsgeschäfts erhöhte DIC Asset von 400 bis 450 Millionen Euro auf rund 500 Millionen Euro. Die erwarteten  Mieteinnahmen werden jetzt auf 105 bis 107 Millionen Euro prognostiziert, das Verkaufsvolumen auf 80 bis 100 Millionen Euro.

Rückblick: Die Unternehmenszahlen 2015

Im vergangenen Jahr lag das operative Ergebnis von DIC Asset bei 49 Millionen Euro, 1,1 Millionen Euro höher als 2014. Als Gründe gab das Unternehmen damals ein deutlich verbessertes Zinsergebnis und ein gegenüber dem Vorjahr um 48 Prozent höherer FFO-Beitrag aus dem Fondsgeschäft an, das 8,3 Millionen Euro zum Ergebnis beitrug. Das Ankaufsvolumen des Fondsgeschäfts übertraf 2015 mit 160 Millionen Euro die ursprüngliche Planung von 130 bis 150 Millionen Euro um über 20 Prozent. Gleichzeitig wurden Anfang 2016 weitestgehend eigene Immobilien im Volumen von rund 270 Millionen Euro in den neuen Spezialfonds „DIC Office Balance III“ ausplatziert.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienfonds, Immobilienunternehmen, Dividende

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