Die Geschäfte für die Deutsche Wohnen im neuen Firmensitz in Berlin laufen gut. Bild: Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen hat ihr operatives Ergebnis in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich gesteigert. Wie der Immobilienkonzern mitteilte, stieg die Kenngröße Funds from Operations I (FFO I) um 8,9 Prozent auf 330 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2017 peilt Deutsche Wohnen weiterhin einen FFO I von mindestens 425 Millionen Euro an.

Als Grund für das gute Ergebnis nannte das im MDax-notierte Unternehmen die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum in Ballungszentren. Die Deutsche Wohnen vermietet bundesweit rund 160 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime. Auch dieses kleinere Geschäftsfeld trug vor allem dank der jüngsten Zukäufe zum guten Konzernergebnis bei. Zudem seien die 51 Pflegeimmobilien mit rund 6700 Plätzen zu 98 Prozent ausgelastet, hieß es. Im Herbst hatte die Deutsche Wohnen ihren Hauptsitz von Frankfurt am Main nach Berlin verlegt.

Gewinn stieg auf 706 Millionen Euro

Als Gewinn blieben unter dem Strich in den ersten neun Monaten 706 Millionen Euro hängen. Das waren fast 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Neben einem besseren Betriebsergebnis (Ebitda) half auch eine Aufwertung der Immobilien.

In den ersten neun Monaten steckte der Konzern mehr Geld in die Instandhaltung und Modernisierung seiner Wohnungen. Um von der starken Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten zu profitieren, will die Deutsche Wohnen weiter neue Wohnungen bauen.

Im Sommer hatte die Deutsche Wohnen eine Minderheitsbeteiligung am PropTech-Unternehmen KIWI erworben.

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