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Deutsche Wohnen beschließt Kapitalerhöhung für Baubecon-Erwerb

Der Bezugspreis der Aktien wird noch verhandelt
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Vorstand der Deutsche Wohnen AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen mit Bezugsrechten für die Aktionäre beschlossen. Mit dem Geld soll der geplante Erwerb der Baubecon-Gruppe finanziert werden.

Das Grundkapital soll um mehr als 43 Millionen Euro auf bis zu rund 146 Millionen Euro gegen Bareinlagen erhöht werden. Hierzu will die Gesellschaft bis zu rund 43 Millionen neue Stückaktien ausgeben. Diese werden den Aktionären mit einem Bezugsverhältnis von 7:3 im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts angeboten. Die Aktionäre können damit für je sieben gehaltene Aktien der Deutsche Wohnen drei neue Aktien erwerben.

Die Bezugsfrist soll am 12. Juni beginnen und voraussichtlich am 25. Juni enden. Nicht bezogene Aktien sollen direkt nach Ablauf der Bezugsfrist im Rahmen einer Privatplatzierung platziert werden. Der Bezugspreis pro neuer Aktie wird voraussichtlich am 19. Juni nach Handelsschluss festgelegt werden.

Die Gesellschaft strebt einen Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 425 bis 475 Millionen Euro an. Rund 75 Prozent des Nettoemissionserlöses sollen für die Finanzierung des geplanten Erwerbs der Baubecon-Gruppe und der verbleibende Teil für ergänzende Akquisitionen verwendet werden.

Schlagworte zum Thema:  Finanzierung, Kapitalerhöhung

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