01.10.2013 | Unternehmen

Deutsche-Wohnen-Aktionäre ebnen Weg für Fusion mit GSW

Das fusionierte Unternehmen käme auf einen Börsenwert von rund vier Milliarden Euro
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Aktionäre der Deutsche Wohnen AG haben den Weg zur Fusion mit der Immobiliengesellschaft GSW frei gemacht: Sie stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Kapitalerhöhung zu, mit der der GSW-Kauf finanziert werden soll. Nun müssen die GSW-Anteilseigner einwilligen.

Damit sei eine weitere Voraussetzung für den geplanten Zusammenschluss erfüllt, teilte Deutsche Wohnen nach der Hauptversammlung am Montag in Frankfurt am Main mit. Als nächstes müssen die GSW-Anteilseigner der Übernahme zustimmen. Das Bundeskartellamt hat bereits mitgeteilt, keine Einwände gegen den Zusammenschluss zu haben.

Deutsche Wohnen will GSW mittels eines Aktientauschs übernehmen und bietet 51 eigene Papiere für 20 Aktien der GSW. Dazu sollen neue Aktien ausgegeben werden. Bei vollständiger Annahme des Angebots würden die GSW-Aktionäre rund 43 Prozent an der vergrößerten Deutsche Wohnen AG halten.

Das fusionierte Unternehmen wäre mit rund 150.000 Einheiten und einem Börsenwert von rund vier Milliarden Euro die neue Nummer zwei unter den privaten Wohnimmobiliengesellschaften in Deutschland hinter der Deutschen Annington und vor Gagfah.

Die Deutsche Wohnen hat inzwischen die Angebotsunterlage zum öffentlichen Umtauschangebot zum Erwerb aller ausstehenden Aktien der GSW veröffentlicht. Ab sofort können die GSW-Aktionäre je eine GSW-Aktie in 2,55 Deutsche Wohnen-Aktien umtauschen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Fusion

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