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Deutsche Pfandbriefbank verdoppelt Neugeschäft

Deutsche Pfandbriefbank verdient mehr
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb), in der das Kerngeschäft der verstaatlichten Hypo Real Estate HRE gebündelt ist, hat das reine Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen im 1. Halbjahr 2013 mehr als verdoppelt: Von 0,8 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2012 auf zwei Milliarden Euro.

Auf Halbjahressicht kletterte der Vorsteuergewinn von 51 auf 60 Millionen Euro. Die pbb will bis Jahresende vor Steuern mehr als 100 Millionen Euro verdient haben, das Neugeschäft soll auf 5,6 Milliarden Euro klettern. Nach dem ersten Halbjahr sind 3,4 Milliarden eingefahren - und damit doppelt so viel wie in der ersten Hälfte 2012. Der größte Teil stammt mit 2,8 Milliarden aus der Immobilienfinanzierung, fast die Hälfte des gesamten Neugeschäfts machte die Bank in Deutschland.

Der Bund will sich bis 2015 wieder von der Bank trennen, um damit die Auflagen der EU zu erfüllen. Die HRE war im Herbst 2008 mit staatlichen Milliardenhilfen vor dem Zusammenbruch bewahrt und danach verstaatlicht worden. Um dem Konzern einen Neustart zu ermöglichen, wurden im Herbst 2011 Altlasten in eine sogenannte Bad Bank, die FMS Wertmanagement ausgelagert.

Insgesamt verwaltete die FMS Ende 2012 noch Risikopapiere und Kredite im Wert von knapp 137 Milliarden Euro. Aufgabe der Abwicklungsanstalt ist es, diese Papiere möglichst ohne Verluste bis zum Jahr 2020 wieder zu Geld zu machen. Für Verluste die dabei entstehen, haftet am Ende der Steuerzahler.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierung, Immobilienbank

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