Die pbb steigerte den Gewinn vor Steuern im ersten Quartal um vier Prozent auf 47 Millionen Euro Bild: Marko Greitschus ⁄

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) hat im ersten Quartal 2017 einen Gewinn vor Steuern von 47 Millionen Euro gemacht. Das sind rund vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verdiente die Bank 38 Millionen Euro. Analysten hatten einen Gewinnrückgang auf 33 Millionen Euro erwartet. Damit ist die HRE-Nachfolgerin überraschend gut vorangekommen. An der Prognose für 2017 hält das Geldhaus fest.

Im Gesamtjahr will der Münchner Immobilienfinanzierer, der 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangen ist, vor Steuern 150 bis 170 Millionen Euro verdienen. Die operativen Erträge stiegen von 90 Millionen auf 98 Millionen Euro.

"Die pbb bleibt in einem unverändert sehr schwierigen Zins- und Wettbewerbsumfeld auf Kurs", sagte Vorstandschef Andreas Arndt.

Das Neugeschäft soll zwischen 10,5 und 12,5 Milliarden Euro liegen. Arndt bekräftigte außerdem die Absicht, das US-Geschäft auszubauen. Der amerikanische Markt gilt als lukrativ, weshalb es vermehrt Banken dorthin zieht. So hat auch die Aareal Bank angekündigt, ihr Geschäft dort ausbauen zu wollen.

Im ersten Quartal kamen bei der Pfandbriefbank nach eigenen Angaben acht Prozent des Neugeschäfts mit Immobilienfinanzierungen aus den USA. 61 Prozent des Neugeschäfts machte die pbb im Heimatmarkt. Zins- und Provisionsüberschuss lagen im ersten Quartal stabil. Die Kernkapitalquote stieg binnen drei Monaten von 19 auf 19,2 Prozent.

Hauptaktionär der Pfandbriefbank ist mit einem Fünftel der Anteile nach wie vor der Bund. Die pbb-Aktie legte am Montag im Xetra-Handel zeitweise um mehr als 2,2 Prozent zu.

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