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Deutsche Pfandbriefbank kurz vor dem Börsengang

Für den 16. Juli ist der erste Handelstag an der Frankfurter Börse geplant
Bild: Sara Hegewald ⁄

Die Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) will in der kommenden Woche an die Börse gehen. Die Mehrheit des am Markt als Deutsche Pfandbriefbank (DPP) auftretenden Instituts soll zwischen 10,75 und 12,75 Euro je Aktie bei Anlegern platziert werden. Insgesamt soll der Börsengang bis zu 1,37 Milliarden Euro bringen.

Anfang Juli hatte die Bank angekündigt, den Markt aufgrund der starken Kursschwankungen wegen der Griechenland-Krise noch beobachten zu wollen, bevor man sich endgültig entscheide.

Bieten können die Investoren noch bis zum 15. Juli, danach soll der Preis für die bis zu rund 107 Millionen Aktien feststehen. Knapp 6,6 Millionen davon stammen aus einer möglichen Mehrzuteilungsoption. Für den 16. Juli ist dann der erste Handelstag im regulierten Markt an der Frankfurter Börse geplant. Die Bank kündigte an, künftig eine Dividende in Höhe von 40 bis 50 Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausschütten zu wollen.

75,1 Prozent der Anteile will der Bund nun loswerden, er hat sich aber verpflichtet, für zwei Jahre mit 20 Prozent beteiligt zu bleiben. Ganz los ist der Staat die HRE, die als ein Symbol der Finanzkrise gilt, damit frühestens 2017. Die Trennung von der Immobilienbank ist eine Auflage der EU-Kommission, die der Bund im Gegenzug für die milliardenschwere Rettung und Verstaatlichung der HRE in der weltweiten Finanzkrise erfüllen muss./stb/he

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank, Börse

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