31.08.2015 | Unternehmen

Heta-Sondereffekt drückt Halbjahresergebnis der Deutschen Hypo

Die Deutsche Hypo erhöhte das Neugeschäftsvolumen vor allem in Deutschland.
Bild: Deutsche Hypo

Im ersten Halbjahr 2015 hat der Immobilienfinanzierer Deutsche Hypothekenbank (Deutsche Hypo) ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 31,3 Millionen Euro erzielt (Vorjahreszeitraum: 34,5 Millionen Euro). Der Rückgang ist auf die Bildung einer weiteren Wertberichtigung auf Wertpapiere der Heta Asset Resolution AG (Heta) zurückzuführen.

Positiv entwickelten sich der Zins- und Provisionsüberschuss, der sich im ersten Halbjahr 2015 um 9,2 Prozent auf 124,2 Millionen Euro erhöhte, nach 113,7 Millionen Euro im Vorjahr. Die Entwicklung ist zum Teil auf einmalige Effekte aus vorzeitigen Kreditrückzahlungen zurückzuführen.

Mit einem Neugeschäftsvolumen von 1.402,9 Millionen Euro erreichte die Deutsche Hypo ihr Vorjahresniveau nicht ganz (Vorjahr: 1.513,5 Millionen Euro). Der Kernmarkt Deutschland bildete mit einem Anteil von 67 Prozent erneut den Schwerpunkt der Neugeschäftsabschlüsse. In nahezu allen Auslandszielmärkten hat die Bank ihr Neugeschäftsvolumen ausgeweitet.

Das Emissionsvolumen der Deutschen Hypo stieg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 1.518 Millionen Euro (Vorjahr: 1.144,2), darunter 615 Millionen Euro Hypothekenpfandbriefe und 903 Millionen Euro ungedeckte Schuldverschreibungen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierer

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