04.04.2012 | Investoren

Deutsche-Hypo-Index: Immobilienklima stabilisiert sich

Der aktuelle Deutsche-Hypo-Immobilienkonjunktur-Index zeigt, dass die Lage der Immobilienwirtschaft derzeit wieder als relativ stabil eingeschätzt wird.

Die für den Deutsche-Hypo-Immobilienkonjunktur-Index befragten Experten sind mit ihren Einschätzungen jedoch eher zurückhaltend. Denn obwohl die Krisensituation in der Euro-Zone vorerst entschärft zu sein scheint, sei nicht auszuschließen, dass auch Portugal oder Spanien die nächsten Leidtragenden der Finanzmärkte sein könnten. Im Vergleich zum Vormonat ist das Immobilienklima im März auf 132,1 Zählerpunkte gestiegen. Die Steigerung fällt jedoch mit 0,4 Prozent relativ gering aus. Der Zuwachs resultiert dabei ausschließlich aus der positiven Entwicklung des Investmentklimas (plus 0,9 Prozent). Das Ertragsklima hingegen bleibt mit einem marginalen Verlust von  minus 0,03 Prozent stabil.

Angestiegen ist zum zweiten Mal in Folge das Wohnklima: Mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent auf aktuell 168,9 Zählerpunkte ist die Entwicklung im März sogar noch etwas dynamischer als im Februar (plus 2,0 Prozent). Das Büro- und das Handelklima hingegen mussten zum zweiten Mal in Folge Verluste verzeichnen. Die Entwicklung kann laut Deutsche Hypo jedoch ebenfalls als positiv bewertet werden. Während die beiden Segmente im Vormonat noch eine Abnahme von 10,0 Prozent (Büro) und 7,7 Prozent (Handel) verbuchen mussten, sei der Rückgang im März mit 0,8 Prozent auf 118,5 Zählerpunkte im Bürosegment und 0,1 Prozent auf 130,2 Zählerpunkte im Handelsegment vergleichsweise marginal.

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