Die Deutsche Bank und die Commerzbank steigen beim Berliner Immobilien-Startup vermietet.de ein. Für die Banken ist die Investition Teil des Versuchs, das digitale Geschäft auszubauen und der Konkurrenz durch Fintechs vorzubeugen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital".

Nach Informationen von "Capital" ist das Engagement der Finanzinstitute Teil der dritten Finanzierungsrunde für die Plattform, in die zuvor bereits der Versicherer Axa und Axel Springer Digital Ventures investiert hatten.

Insgesamt erhält das Startup vermietet.de, das im Frühjahr 2017 gestartet ist, mit der neuen Runde mehr als vier Millionen Euro an Finanzmitteln. Die Plattform ist auf private Hauseigentümer spezialisiert und biete eine automatisierte Hausverwaltung an. Dazu gehört es auch, die Mieteingänge zu kontrollieren und die Nebenkosten zu berechnen.

Sie sind das Team hinter vermietet.de: Georg Untersalmberger (CPO), Jannes Fischer (CEO), Dmitry Dzifuta (CTO), (v.l.n.r.)

Die Deutsche Bank beteiligt sich an dem Startup über den Wagniskapitalfonds ihrer Privatkunden-Sparte. Die Commerzbank nutzt dafür den Main Incubator, ein Investment-Vehikel für Digitalunternehmen in der Frühphase. Beide Institute erhoffen sich von Kooperationen dieser Art auch Zugang zu Kreditkunden, die sonst zu anderen Anbietern abwandern könnten.

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