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Deutsche Annington will am 3. Juli an die Börse

Termin für die Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse soll der 3. Juli sein
Bild: Sara Hegewald ⁄

Die Deutsche Annington geht Anfang Juli an die Börse: Die Erstnotiz der Aktie an der Frankfurter Börse ist für den 3. Juli vorgesehen, wie das Bochumer Unternehmen mitteilte. Die Preisspanne wurde zwischen 18 und 21 Euro je Aktie festgelegt.

Werde das Mittel der Preisspanne erreicht, dann entspreche das Angebot einem Volumen von 1,113 Milliarden Euro. Insgesamt will die Immobilienfirma mit dem Börsengang rund 400 Millionen Euro erlösen und damit vor allem Schulden abbauen.

Nach dem Börsengang soll sich rund ein Viertel der Aktien in Streubesitz befinden. Neben neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung will der bisherige Hauptaktionär, der britische Finanzinvestor Terra Firma, Kasse machen.

Die Deutsche Annington ist ein Kandidat für den Auswahlindex. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen mit 180.000 Wohneinheiten im Wert von 10,4 Milliarden Euro Deutschlands größte private Wohnimmobiliengesellschaft. Im vergangenen Jahr verdiente die Firma operativ (bereinigtes Ebitda) 477 Millionen Euro, 0,7 Prozent weniger als 2011.

Chef des Aufsichtsrats soll künftig der frühere Eon-Chef Wulf Bernotat sein.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkonzern, Börsengang, EBITDA

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