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Deutsche Annington verschiebt Börsengang

Ursprünglich war der Börsengang für den 3. Juli geplant
Bild: Sara Hegewald ⁄

Der Eigentümer der Deutsche Annington Immobilien SE, die Monterey Holding I („Altaktionär“), hat beschlossen, den geplanten Börsengang des Unternehmens zu verschieben. Die Erstnotierung der Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse war für den 3. Juli geplant.

Grund seien die anhaltend ungünstigen Marktentwicklungen. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge war die Nachfrage nach den angebotenen Papieren gering. Ursprünglich hatte Annington bis zu 57 Millionen Aktien für 18 bis 21 Euro losschlagen wollen. Der Gesamterlös hätte damit bei bis zu 1,2 Milliarden Euro gelegen.

Die Entscheidung habe "keine Auswirkungen auf die Strategie der Deutschen Annington“, sagte der Annington-Vorstandsvorsitzende Rolf Buch. Die finanzielle Basis sei da, das geplante Investitionsprogramm würde weiter verfolgt. Gemeinsam mit dem Eigentümer wird das Unternehmen das Marktumfeld bezüglich eines möglichen Börsengangs weiter beobachten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Börsengang

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