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Dekabank steigert Fondsgeschäft auf 4,8 Milliarden Euro

Das Fonds- und Kapitalmarktgeschäft ging an die Dekabank als Zentralinstitut
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Gewinn der Dekabank lag im Geschäftsjahr 2013 bei 519,3 Millionen Euro nach 501,5 Millionen Euro im Vorjahr.  Im Fondsgeschäft verbuchte die Dekabank unter dem Strich Zuflüsse von 4,8 Milliarden Euro nach 0,1 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

Das wirtschaftliche Ergebnis enthalte Einmalaufwendungen von mehr als 100 Millionen Euro für den Ausbau des Instituts zum Wertpapierhaus der Sparkassen und den Erwerb von Teilen des Kapitalmarktgeschäfts der Landesbank Berlin (LBB). Die LBB, bei der ebenfalls die Sparkassen das Sagen haben, konzentriert sich nun ganz auf Privat- und Firmenkunden sowie die gewerbliche Immobilienfinanzierung in ihrer Region. Das Fonds- und Kapitalmarktgeschäft ging an die Dekabank als Zentralinstitut.

"Wir richten unser Geschäft klar auf die Bedürfnisse der Sparkassen aus. 2013 haben wir dabei wesentliche Voraussetzungen geschaffen und wichtige Meilensteine erreicht", bilanzierte Dekabank-Chef Michael Rüdiger nach seinem ersten vollen Jahr an der Spitze des Instituts.

Im Fondsgeschäft läuft es wieder besser für die Deka: Privatanleger zogen im vergangenen Jahr aus Deka-Fonds 0,7 Milliarden Euro ab. Das war jedoch deutlich weniger als im Jahr 2012 (minus 2,5 Mrd Euro). Insgesamt verbuchte die Dekabank im Fondsgeschäft unter dem Strich Zuflüsse von 4,8 Milliarden Euro, nach 0,1 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

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