Deka bringt neue Fonds für Institutionelle

Deka Immobilien wird 2017 erneut Produkte für institutionelle Anleger auflegen. Das kündigte Dr. Matthias Danne, Immobilien- und Finanzvorstand der DekaBank, in Frankfurt am Main an. Geplant sei unter anderem ein europäischer Immobiliendachfonds, der ausschließlich in Fremdfonds investieren soll. Im Jahresverlauf werde außerdem ein multisektoraler Spezialfonds mit Investitionsziel Deutschland folgen.

Spezialfonds kauften im vergangenen Jahr nach Angaben des Bankhauses 36 Objekte für 1,6 Milliarden Euro im In- und Ausland. Der Anlageschwerpunkt habe auf Deutschland gelegen. Weitere Transaktionen habe es in Tschechien, Frankreich, Luxemburg, Norwegen, Litauen und den Niederlanden gegeben. Verkauft wurden 13 Gebäude für 400 Millionen Euro.

Offene Immobilien-Publikumsfonds haben im Vorjahr 19 Objekte für rund zwei Milliarden Euro gekauft, wie das Bankhaus mitteilt. Davon drei Ankäufe in den USA, die in den im Herbst 2016 neu aufgelegten „Deka-ImmobilienNordamerika“ eingebracht worden seien. Weitere Objekte erwarben die Deka-Fonds in Deutschland, Großbritannien, Irland, Schweiz, Finnland, Norwegen, Luxemburg, USA, den Niederlanden, Australien und Polen. Auf der Verkaufsliste standen Deka Immobilien zufolge acht Objekte für 300 Millionen Euro.

Immobilienfinanzierung: Neugeschäft im Rahmen der Planungen

In der Immobilienfinanzierung belief sich das Neugeschäft laut Deka Immobilien 2016 auf 3,8 Milliarden Euro (inklusive 700 Millionen Euro Prolongationen). Wie das Bankhaus mitteilt, lag dies im Rahmen der Planungen in Höhe von 3,5 bis 4 Milliarden Euro.

Das Kreditgeschäft in Großbritannien lag laut Deka durch die Brexit-Entscheidung unter den Planzahlen.

Dies habe man durch mehr Finanzierungen in den USA und Kanada fast vollständig kompensieren können.

Das verwaltete Immobilienvermögen stieg nach Angaben des Bankhauses im Jahr 2016 um 2,1 Milliarden auf 29,9 Milliarden Euro. Auch in das neue Jahr ist Deka Immobilien nach eigenen Angaben gut gestartet: Die Nettovertriebsleistung lag im Retailgeschäft in den ersten drei Januarwochen bei 650 Millionen Euro. 290 Millionen Euro der Nettovertriebsleistung im Januar stammen aus der Wiederanlage von Ausschüttungen.

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