23.11.2015 | Unternehmen

"Degi German Business"-Fonds geht an Commerzbank über

Die Commerzbank will am regelmäßigen Zahlungsturnus festhalten
Bild: Julia Schwager/Commerzbank AG

Das Verwaltungsmandat der Aberdeen Asset Management Deutschland AG für den offenen Immobilienfonds "Degi German Business" endet am 20. November. Ab dem 21. November übernimmt die Commerzbank AG als Depotbank die Verwaltung des Fonds.

Aberdeen hat nach eigenen Angaben seit Bekanntgabe der Kündigung des Verwaltungsmandats für den Fonds 15 Immobilien für insgesamt 268 Millionen Euro veräußert und bisher 146 Millionen Euro an die Anleger auszahlen.

Die Erlöse aus den Objektverkäufen wurden außerdem dazu genutzt, sämtliche bei Dritten aufgenommene Kredite zurückzuführen. Derzeit hält der Fonds noch zwei Immobilien in Hamburg und Winsen. Aktuell umfasst der "Degi German Business" noch ein Fondsvermögen von rund 40 Millionen Euro.

An dem mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) abgestimmten regelmäßigen Zahlungsturnus will die Commerzbank festhalten. Die Kommunikation mit den Anlegern wird ab dem 21. November von der Commerzbank betreut. Die operativen Aufgaben für die Verwaltung des Degi German Business wird die Commerzbank an die bisherige Managementgesellschaft übertragen.

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