12.12.2011 | Investoren

CS Euroreal verkauft zwei Objekte in Frankreich und verschiebt Wiedereröffnung

Aus dem derzeit eingefrorenen Offenen Fonds CS Euroreal wurden zwei weitere Büroimmobilien im französischen Issy-les-Moulineaux bei Paris für rund 260 Millionen Euro verkauft. Die Wiedereröffnung ist erst 2012 geplant.

Damit sieht sich das Fondsmanagement auf einem guten Weg in Richtung Wiedereröffnung. Zusätzlich ist eine Ausschüttung von 1,80 Euro pro Anteil geplant. Mit den jüngsten Verkäufen hat das Fondsmanagement die Untergrenze der ursprünglich angestrebten Bandbreite von 25 bis 30 Prozent der für Anteilscheinrücknahmen verfügbaren Liquidität erreicht. „Für uns geht Sicherheit vor Geschwindigkeit", sagt Fondsmanager Karl Heinz Heuß. „Angesichts der jüngst angekündigten Fondsauflösungen von zwei Wettbewerbern sowie der Unsicherheit durch die Eurokrise werden wir vor der Wiedereröffnung einen zusätzlichen Liquiditätspuffer aufbauen."

Dazu sind weitere Immobilienverkäufe geplant, die allerdings erst im Jahr 2012 umgesetzt werden. Durch gezielte Objektverkäufe sowie Mittelzuflüsse in Höhe von rund 190 Millionen Euro seit der Rücknahmeaussetzung wurde die für Anteilscheinrücknahmen verfügbare Liquidität bis zum 9.12.2011 um rund 1,25 Milliarden Euro auf rund 1,5 Milliarden Euro beziehungsweise rund 25 Prozent des Fondsvermögens erhöht.

Ungeachtet der Verkaufsaktivitäten und der mit der Liquiditätsbeschaffung verbundenen Belastung der Rendite hat der CS Eureal per 30.11.2011 im Einjahresvergleich eine positive und im Marktvergleich überdurchschnittliche Rendite von 1,2 Prozent (BVI-Rendite ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags) erzielt.

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