Der Schwerpunkt der neuen Schwarmfinanzierungsplattform soll auf denkmalgeschützten Gebäuden liegen. Bild: Stadtverwaltung Eberswalde

In Kooperation mit CrowdDesk hat die Erge Miet- & Finanzvermittlung GmbH & Co. KG die Immobilien-Crowdinvesting-Plattform Grundag.de ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt soll auf denkmalgeschützten Immobilien liegen.

Die Erge Miet- & Finanzvermittlung bringt dabei ihr Netzwerk für die Auswahl geeigneter Projekte ein, während CrowdDesk, das sich auf die Umsetzung von Lösungen für Schwarmfinanzierungen spezialisiert hat, die technische und rechtliche Infrastruktur bereitstellt. Mittlerweile liefen 24 Plattformen mit der Technologie des Frankfurter FinTechs, teilt CrowdDesk mit, darunter Zinsland.de, wo Anleger bereits mehr als 17 Millionen Euro in Immobilienprojekte aus Deutschland investiert hätten.

Ein Investment in Projekte auf Grundag.de sei bereits ab 250 Euro möglich, heißt es in einer Mitteilung der Initiatoren. Da die Immobilienprojekte auf Grundag.de in der Regel nur aus dem Eigenkapital des Projektentwicklers und aus dem Investment der Anleger finanziert würden, sei das Ausfallrisiko für die Investoren gering.

Crowdinvesting-Plattform sammelte 175.000 Euro in der ersten Woche

Eine positive Bilanz des Auftakts kann die Grundag-Immobilien-Crowdinvesting-Plattform nach wenigen Tagen bereits ziehen. Wie die Initiatoren mitteilen, konnte die Vario Vermögensverwaltung GmbH in einem ersten Projekt innerhalb der ersten Woche seit dem Start der Plattform schon mehr als 175.000 Euro für die Revitalisierung eines denkmalgeschützten Gebäudes im pfälzischen Landau einsammeln. Damit habe das Unternehmen bereits über ein Drittel seines Finanzierungsziels von insgesamt 500.000 Euro erreicht.

Crowdinvesting wird immer beliebter - und es gibt noch Luft nach oben

Crowdinvesting wird immer beliebter: Wie es in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heißt, hat sich das Crowdinvesting 2016 mit einem Volumen von rund 59 Millionen Euro seit 2014 mehr als verdoppelt. Zu verdanken sei dies allein dem Crowdinvesting in Immobilien, in das mittlerweile zwei von drei Euros fließen. 2015 war es nur rund jeder dritte. Und es gibt noch Luft nach oben, war das Resultat einer Umfrage des Demoskopie-Instituts Allensbach im Auftrag der Crowdinvesting-Plattform iFunded.de im Frühjahr 2017. Demnach wissen 17 Prozent der Bevölkerung, dass man mit Crowdinvesting in Immobilien anlegen kann, aber nur 13 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, es auch zu tun.

Schlagworte zum Thema:  Crowdinvesting, Denkmalschutz

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