Knapp 60 Prozent der Crowdinvestoren legen ihr Geld projektübergreifend an Bild: Nico ⁄

Zusätzliche Sicherheit, die Referenzen des Entwicklers und die Berichterstattung sind ausschlagend für 70 Prozent der Anleger, die sich für Immobilien-Crowdinvesting entscheiden. Das zeigt eine Umfrage von iFunded. Für 68 Prozent der Crowdinvestoren sind außerdem hohe Renditen und für 55 Prozent kurze Laufzeiten ausschlaggebend. Das wichtigste Kriterium bei Wahl der Plattform ist Transparenz (87 Prozent).

Teilgenommen an der Online-Umfrage der Immobilien-Investmentplattform iFunded.de haben 224 Personen, von denen rund 75 Prozent mindestens zwei der fünf großen Plattformen für ihr Investment nutzen.

Dabei investieren 58,5 Prozent häufiger als fünfmal pro Jahr und 25,5 Prozent drei bis fünf Mal jährlich. Vier Prozent gaben an, nur einmal Jahr pro Jahr zu investieren. 58 Prozent der befragten Crowdinvestoren legen kleine Beträge (500 bis 1.000 Euro) pro Projekt an.

Wahl der Plattform: 87 Prozent sehen Transparenz als wichtigstes Kriterium

95,4 Prozent der Umfrageteilnehmer, die bereits in Finanzanlagen investiert haben (97 Prozent), investieren eigenständig. Besitzer von Aktien, Anleihen und Gold zeigen sich iFunded.de zufolge Crowdfunding gegenüber aufgeschlossener.

Bei der Wahl der Investmentplattform ist für 87 Prozent der Befragten Transparenz das wichtigste Kriterium, dicht gefolgt von der Auswahl der Projekte (83 Prozent). Ausschlaggebend für drei Viertel ist außerdem die Benutzerfreundlichkeit (75 Prozent) der Plattform.

15 Prozent der Investoren sehen  Risiko-Rendite-Verhältnis skeptisch

15 Prozent gaben an, bisher überhaupt noch kein Crowdinvestment getätigt zu haben. Als Hauptgrund dafür sagten 48 Prozent der befragten Anleger, sie hätten bereits in andere Kapitalanlagen investiert. Jeweils 15 Prozent sehen das Risiko-Rendite-Verhältnis skeptisch oder ihnen fehlt das Vertrauen in Projektentwickler.

Schlagworte zum Thema:  Crowdinvesting

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