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Corestate sagt Börsengang kurzfristig ab

Corestate hatte mit dem geplanten Börsengang Erlöse von bis zu 253 Millionen Euro angepeilt
Bild: BirgitH ⁄

Der Investmentmanager Corestate hat den für den 4. November geplanten Börsengang kurzfristig abgesagt. Als Grund nennt das Unternehmen das derzeit schwierige Marktumfeld in den für die Gesellschaft wichtigen Aktienmärkten Deutschland und England.

Corestate hatte mit dem geplanten Börsengang Erlöse von bis zu 253 Millionen Euro angepeilt. Seit der Ankündigung habe sich das Umfeld aber stark verschlechtert, so Corestate-Vorstandschef Sascha Wilhelm.

Die Wachstumsziele dürften Wilhelm zufolge 2015 voll erreicht werden. Er sieht keinen Grund, von den Expansionsplänen für 2016 abzuweichen.

Mit der kurzfristigen Absage eines geplanten Börsengangs steht Corestate nicht allein: Bereits im Juni hatte ADO Properties sein als klassischen Börsengang geplantes Debüt am Parkett wegen der Marktturbulenzen rund um die griechische Schuldenkrise abgesagt.

Die Immobiliengesellschaft hat dann den Schritt Ende Juli doch noch gewagt und rund 22,8 Millionen Aktien zum Mindestpreis von 20 Euro je Stück platziert:

IPO: ADO Properties nimmt 200 Millionen Euro ein.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienkonzern, Immobilieninvestoren, Börsengang

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