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Commerzbank plant Komplettverkauf der Immobilienkredite in Spanien

Die Commerzbank wollte den Bloomberg-Bericht bislang nicht kommentieren
Bild: Commerzbank/Julia Schwager

Vergangene Woche hatte die Commerzbank spanische Immobilienkredite im Wert von rund 710 Millionen Euro verkauft. Nun prüft das Institut den Komplettverkauf der Problemkredite. Dabei solle es auch um Finanzierungen gehen, die zuletzt noch als gut laufend und nicht als vom Ausfall bedroht eingestuft wurden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise berichtet.

Ende September 2013 hatte die teiltverstaatlichte Bank noch insgesamt rund fünf Milliarden Euro an spanischen Immobilienkrediten in den Büchern - davon wurden 1,7 Milliarden Euro als problematisch eingestuft. Nach dem Verkauf des 710-Millionen-Euro-Pakets, laufen nach Bloomberg-Informationen jetzt die Gespräche sowohl über die restlichen Kredite, die vom Ausfall bedroht sind, als auch die anderen Immobilienfinanzierungen. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen, ob die Commerzbank sich auch von diesen trennen will. Ein Sprecher der Bank wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Er verwies auf frühere Aussagen, dass die Bank den Abbau von Immobilienkrediten generell prüft und dabei auch Verkäufe möglich sind.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank, Immobilienkredit

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