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Commerzbank übernimmt Verantwortung für "Degi Global Business" von Aberdeen

Weitere Auszahlungen an die Anleger übernimmt ab 1. Juli die Commerzbank
Bild: Julia Schwager/Commerzbank AG

Das Verwaltungsmandat der Immobiliengesellschaft Aberdeen Asset Management Deutschland für den offenen Immobilienfonds "Degi Global Business" endet am 30. Juni. Ab dem 1. Juli übernimmt die Commerzbank AG als Depotbank des Fonds die Verwaltung.

Aberdeen hat seit Bekanntgabe der Kündigung des Verwaltungsmandats für den Fonds neun Immobilien für insgesamt 254 Millionen Euro veräußert und bisher insgesamt 106 Millionen Euro an die Anleger ausbezahlt. Derzeit hält der Fonds noch zwei Immobilien in Kroatien und Rumänien.

Die Erlöse aus den Objektverkäufen wurden dazu genutzt sämtliche Kredite zurückzuführen. Vorerst wird eine Liquidität inklusive Reserve von zirka 17 Millionen Euro im Fonds verbleiben, das sind rund 36 Prozent des Nettofondsvolumens.

Aktuell umfasst der "Degi Global Business" noch ein Fondsvermögen von rund 47 Millionen Euro. Die Verwertung und spätere Auszahlungen an die Anleger liegen jetzt in der Verantwortung der Commerzbank. Am regelmäßigen Zahlungsturnus will die Commerzbank festhalten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds, Offene Immobilienfonds

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