20.01.2012 | Investoren

Commerzbank lässt Zukunft von Eurohypo weiter offen

Die Commerzbank lässt die Zukunft ihrer Sorgentochter Eurohypo weiter offen. "Wasserstandsmeldungen zwischendurch geben wir nicht", sagte Konzernchef Martin Blessing, "von uns kriegen Sie eine offizielle Meldung, wenn es dazu etwas zu melden gibt."

Nach einer EU-Auflage muss die Commerzbank die Eurohypo als Gegenzug für die in der Finankrise 2008/2009 erhaltene Staatshilfe bis Ende 2014 verkaufen. Das gilt jedoch angesichts des Marktumfelds als nahezu unmöglich.

Der Staats- und Immobilienfinanzierer ist für den größten Teil der Kapitallücke der Commerzbank verantwortlich, das Neugeschäft der Eurohypo mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt wurde bereits eingestellt. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, die Commerzbank werde die profitablen Teile der Eurohypo eingliedern und den Großteil des Instituts abwickeln.

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