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CBRE steigert Umsatz vor allem mit Transaktionen in Amerika

Der Umsatz der CBRE Group erhöhte sich in 2011 insgesamt um 15 Prozent auf 5,9 Milliarden US-Dollar (2010: 5,1 Mrd. USD). Das Transaktionsgeschäft blühte vor allem in der Region Americas.

„2011 war ein Jahr mit unerwartet großen Herausforderungen in vielen Teilen der Welt. Dies gilt insbesondere für die zweite Jahreshälfte", sagt Brett White, Präsident und CEO von CBRE. Dennoch wurde das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt.

Die Sorge um die Staatsfinanzen - insbesondere in Europa - und ein geringes Wirtschaftswachstum seien durch ein überproportionales Wachstum im Development-Portfolio, eine starke Zunahme im weltweiten Outsourcing-Geschäft, die Stärke der CBRE-Capital Markets Business Line und durch Maßnahmen bei der Kostenkontrolle kompensiert worden.

33 neue Mandantenverträge im vierten Quartal

Dass die Business Line ein zweistelliges Prozentwachstum verzeichnet, liegt vor allem daran, dass CBRE etwa im vierten Quartal mit Unilever in Asia-Pacific, im Mittleren Osten und in Osteuropa Verträge unterzeichnet. Zudem wurde Newell-Rubbermaid in der Region Asia-Pacific als Mandant gewonnen. In Europa hat das United Kingdom Commenwealth Office den Vertrag mit CBRE verlängert.

Von der Microsoft Corporation erhielt CBRE den Auftrag für Dienstleistungen des 34 Millionen Quadratfuß (rund 3,2 Millionen Quadratmeter) umfassenden Immobilien-Portfolios des Unternehmens. Mit diesem Vertrag wird CBRE weiter Immobilienstrategien und Portfolioplanungsaufgaben sowie das Property Management und die Administration von Mietverträgen für Microsoft übernehmen. Zudem wird CBRE das Transaktions-Management, die Bautätigkeit und das Facility Management verantworten und gemeinsam mit Microsoft eine immobilienwirtschaftliche IT-Plattform aufbauen.

Transaktionsgeschäft wächst um zehn Prozent

Die Umsätze aus dem globalen Transaktionsgeschäft stiegen um zehn Prozent. Dies geht in erster Linie auf ein Wachstum in den Regionen Americas und Asia-Pacific zurück, während das Geschäft in der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) konstant blieb. Im Jahr 2011 erreichte CBRE erneut die Marktführerschaft im Investmentgeschäft in den USA und in Großbritannien.

Die Umsätze aus dem weltweiten Vermietungsgeschäft sanken leicht. Ein zweistelliges prozentuales Wachstum in der Region EMEA glich den Rückgang im Vermietungsgeschäft in der Region Americas nahezu aus. Der Rückgang in der Region Americas liegt zum Teil am hohen Vergleichswert des vierten Quartals 2010. In der Region Asia-Pacific blieb das Vermietungsgeschäft relativ konstant.

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