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Buwog startet mit erstem Aktienkurs von 13 Euro in den Handel

Buwog-Vorstand: CEO Daniel Riedl (Mitte), CFO Ronald Roos (rechts)
Bild: Buwog AG

Die Immobilien-AG Buwog hat den Spin-off von der Muttergesellschaft Immofinanz erfolgreich abgeschlossen: Die Aktie der Buwog wurde heute erstmals im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (Hauptlisting) sowie im Amtlichen Handel (Prime Market) der Wiener Börse notiert. Die Aktie startete in Frankfurt mit einem ersten Kurs von 13 Euro in den Handel.

Damit beträgt die Marktkapitalisierung der Buwog AG auf Basis des ersten Kurses rund 1,3 Milliarden Euro. Der Börsengang des Unternehmens ist die bisher größte Erstnotierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse im Jahr 2014. Vorausgegangen ist die Abspaltung des Unternehmens von der Immofinanz AG.

Die Aktionäre der Immofinanz erhielten im Zuge des Spin-off je eine Aktie der Buwog pro zwanzig Aktien der Immofinanz. Die Anzahl der von jedem Aktionär gehaltenen Immofinanz-Aktien bleibt durch die Abspaltung unverändert. Aktienspitzen von weniger als einer Buwog-Aktie werden gesammelt über die Börse verkauft und der Erlös den jeweiligen Aktionären in bar gutgeschrieben.

Insgesamt befinden sich jetzt 51 Prozent der rund 99,6 Millionen Inhaberaktien der Buwog im Streubesitz. Die Immofinanz hält künftig einen Anteil von 49 Prozent des Grundkapitals der Buwog, der mittelfristig weiter abgebaut werden soll.

Mit dem heutigen Tag wurde der Handel der Buwog-Aktie auch im Amtlichen Handel (Prime Market) der Wiener Börse aufgenommen. Die Handelsaufnahme in den Main Market der Warschauer Börse ist für den 29. April vorgesehen.

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