15.09.2016 | Unternehmen

Brexit: UK-Immobilienfonds öffnen wieder

Rücknhamestopp nach Brexit-Votum: Drei der britischen Immobilienfonds nehmen jetzt wieder Anteile zurück
Bild: pixabay

Sieben britische Immobilienfonds sind nach dem Brexit-Votum eingefroren worden. Unter anderem hatte Columbia Threadneedle Investments die Rücknahme von Anteilen gestoppt. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, soll dieser Rücknahmestopp am 26. September aufgehoben werden. Andere UK-Fonds wollen dem Beispiel folgen.

Standard Life Investments hatte nach dem Brexit-Votum als erste Fondsgesellschaft den Handel ihres 3,4 Milliarden Euro schweren "Standard Life UK Real Estate Fund" eingestellt.

Was Columbia Threadneedle Investments angeht, kann die Gesellschaft Bloomberg zufolge jetzt 25 Objekte zu guten Konditionen zurückkaufen.

Außerdem berichtet die Agentur, dass Aberdeen Asset Management und Canada Life voraussichtliche Fondsanteile zurücknehmen wollen, die in britische Immobilien investieren. Sie wollen demnach eine Strafgebühr erheben.

Auch andere Top-Europa-Fonds könnten von den Auswirkungen der Brexit-Entscheidung betroffen sein. Rund 30 Prozent der Aktien aus dem diversifizierten MSCI Europe Index entfallen auf Unternehmen aus UK, wie eine Analyse der Ratingagentur Feri zeigt.

Mehrere Immobilienexperten kommen allerdings zu dem Schluss, dass Deutschland als größter Profiteur des britischen EU-Austritts gelten kann.

Schlagworte zum Thema:  Brexit, Immobilienfonds

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