02.07.2015 | Unternehmen

HRE hält an Börsengang der Deutschen Pfandbriefbank fest

Der Börsengang bleibt vorerst im Plan der HRE
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) bleibt vorerst dabei: Die Tochter Deutsche Pfandbriefbank soll noch im Juli mehrheitlich an die Börse, ungeachtet der starken Kursschwankungen, die durch die Griechenland-Krise verursacht werden. Eine endgültige Entscheidung soll in der ersten Julihälfte fallen.

Der mit Steuermilliarden gerettete Konzern hatte den Börsengang vor wenigen Wochen angekündigt und diesen Plan bislang nicht verschoben. Das Marktumfeld werde aber weiter beobachtet, hieß es am Donnerstag in Branchenkreisen.

Wegen der Unsicherheiten an den Finanzmärkten hatte in den vergangenen Tagen die Berliner Wohnimmobiliengesellschaft Ado den geplanten Schritt aufs Parkett verschoben.

Mit dem Börsengang der Pfandbriefbank will der Bund die Mehrheit an dem Unternehmen los werden. Die HRE war im Jahr 2008 mit Steuermilliarden vor der Pleite gerettet und ein Jahr später notverstaatlicht worden. Seitdem gehört sie dem Bund. Auf Druck der EU-Kommission soll sie aber im laufenden Jahr wieder privatisiert werden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank

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