10.07.2013 | Unternehmen

Annington schafft Börsengang nur mit weiteren Preiszugeständnissen

Zum reduzierten Preis fand die Aktie reißenden Absatz
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Deutsche Annington hat im zweiten Versuch des Börsengangs die Titel nur am unteren Ende der bereits gesenkten Preisspanne von 16,50 bis 17 Euro losschlagen können. Ursprünglich sollten bis zu 57 Millionen Aktien für 18 bis 21 Euro abgegeben werden.

Damit wurden weitere Preiszugeständnisse an die Investoren gemacht. Insgesamt seien knapp 35 Millionen Aktien zu je 16,50 Euro verkauft worden, teilte die Wohnungsgesellschaft am späten Dienstagabend mit.

Schon am Donnerstag sollen die Titel zum ersten Mal an der Börse gehandelt werden.

Von den rund 575 Millionen Euro aus dem Börsengang landen allerdings nur 378 Millionen Euro in den Kassen von Annington. Der Rest geht an die Altaktionäre, die gut zehneinhalb Millionen Papiere anboten, auch der Börsengang kostet Geld. Mit dem Erlös will Annington seine Schulden verringern. Das war schon beim ersten Anlauf das Ziel. Das Unternehmen will sich künftig durch die Ausgabe unbesicherter Anleihen günstiger refinanzieren. Dafür braucht es den Investmentstatus bei Ratingagenturen, weshalb der Schuldenstand sinken muss.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Börsengang

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