Börse: Grand City Properties strebt Aufnahme im MDax an

Grand City Properties will vom Entry in den Prime Standard der Deutschen Börse wechseln. Bis "spätestens bis zum Jahresende 2017" soll das Unternehmen im MDax notiert sein. Damit rechnet Vorstandschef Christian Windfuhr, wie er in der "Börsen-Zeitung" zitiert wird.

In den vergangenen zwei Jahren habe man zügig Kapitalmaßnahmen umsetzen müssen, dafür sei der Entry Standard günstig gewesen, so Windfuhr. Inzwischen sei Grand City Properties aber größer und auch der Markt habe sich geändert.

Den Aktionären verspricht Grand City Properties steigende Dividendenzahlungen: Für 2016 will das Unternehmen die Hälfte des operativen Gewinns von voraussichtlich 160 Millionen Euro ausschütten. Künftig könnten es 60 bis 70 Prozent Gewinnausschüttung sein, so Windfuhr weiter.

Angesichts geringerer Leerstände und steigender Mieten werde sich der Nettovermögenswert bis zum Jahr 2023 von heute 2,6 Milliarden Euro auf rund vier Milliarden Euro erhöhen, so der Manager. Würde das Wohnungsportfolio bis dahin im Schnitt um rund zehn Prozent ausgebaut, könnte dieser Wert bei sechs Milliarden Euro liegen.

In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund 50.000 Wohnungen erworben. Für 2017 ist der Ankauf von 8.000 Wohnungen geplant.