15.01.2015 | Frankfurt

Bild: Anklage gegen mutmaßliche S&K-Betrüger erhoben

Die Ermittler gehen von bandenmäßigem Betrug aus
Bild: Michael Bamberger

Gegen die S&K-Firmengründer sowie fünf weitere Beschuldigte aus den Reihen der Immobiliengesellschaft wurde Anklage wegen bandenmäßigen Betrugs erhoben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach beziffern die Ermittler den Schaden auf mehr als 300 Millionen Euro. Bislang war von 200 Millionen Euro die Rede gewesen.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat die Informationen bisher nicht bestätigt. Sie muss im Fall einer Anklage die Rückmeldung sämtlicher Verfahrensbeteiligter abwarten.

Die Firmengründer Jonas K. und Stephan S. sitzen seit dem 19. Februar 2013 in der mehrfach vom Oberlandesgericht Frankfurt verlängerten Untersuchungshaft. Sie sollen mit Hilfe eines Schneeballsystems und eines Geflechts aus rund 150 Firmen mehr als 6.000 Anleger bei Immobiliengeschäften betrogen haben.

Ein Fluchtversuch von S. war im September 2013 gescheitert. Schlagzeilen hatte der luxuriöse Lebensstil der beiden mit teuren Sportwagen und ausufernden Partys gemacht. Eine ganze Reihe von Sachwerten war von den Behörden sichergestellt worden, um die Ansprüche von Opfern wenigstens zum Teil befriedigen zu können.

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