20.03.2012 | Investoren

Bezahlbare Wohnungen werden knapp

Bezahlbare Wohnungen werden zunehmend Mangelware. Acht von zehn befragten Bürgern befürchten, dass es in Zukunft zu wenig bezahlbaren Wohnraum in Großstädten geben wird. Das ergibt die Studie „Mietwohn-Index 2012“ des VdW Bayern.

Wie der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen weiter herausfand, halten 98 Prozent der Befragten Sozialwohnungen für unentbehrlich. „Die angespannte Situation wird sich noch verschärfen, wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht“, so Verbandsdirektor Xaver Kroner. Dies befürchten 93 Prozent der Befragten.

Um familiengerechte Wohnungen sorgen sich 80 Prozent der Befragten. Drei Viertel glauben, dass es nicht genug altersgerechte Wohnungen geben wird. Die Ergebnisse unterscheiden sich in den unterschiedlichen Alters- und Einkommensgruppen, Familienständen und Wohnsituationen kaum. „Der Mietwohn-Index 2012 zeigt, dass in der Bevölkerung eine sehr breite Übereinstimmung über die Notwendigkeit des sozialen Wohnungsbaus besteht“, so Kroner.

Dennoch würden immer mehr Wohnungen aus der Sozialbindung fallen, als neue hinzukämen. Der Mietwohn-Index wird seit dem Jahr 2006 jährlich von der GfK Marktforschung im Auftrag des VdW Bayern durchgeführt. Das Marktforschungsinstitut interviewt dabei rund 1.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland.

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