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Bericht: Grand Hotel Heiligendamm ist pleite

Das im Jahr 1996 gegründete Luxushotel im Seebad Heiligendamm ist zahlungsunfähig. Dem in die Immobilie investierten Fundus Fonds 34 fehlen laut Geschäftsführer Anno August Jagdfeld rund 30 Millionen Euro.

Wie die Jagdfeld-Gruppe als Betreiber berichtete, wurde am Montag beim zuständigen Amtsgericht in Aachen die Insolvenz für die Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG angemeldet.

Die Kreditzinsen konnten nicht mehr gezahlt werden und die Banken hätten erklärt, ihre Kredite definitiv nicht zu verlängern, teilte die Gruppe mit. Das Unternehmen sei aber nicht überschuldet, hieß es.

Insolvenzverwalter: Grand Hotel Heiligendamm hat Zukunft

Trotz Insolvenz soll das Hotel bei Rostock nicht zerschlagen, sondern der Betrieb soll aufrecht erhalten werden. Insolvenzverwalter Jörg Zumbaum aus Düren sagte am Dienstag, die Beschäftigung der 300 Mitarbeiter sei vorerst abgesichert. Mit Hilfe neuer Investoren solle nicht nur das Hotel erhalten werden, auch anstehende Investitionen müssten ermöglicht werden.

Geschäftsführer Anno August Jagdfeld sagte, nötig sei ein neues Finanzierungskonzept. "Die Fondsgesellschaft kann nicht so weitermachen."

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