13.03.2012 | Investoren

Bericht: Commerzbank muss Eurohypo nicht verkaufen

Die Commerzbank-Aktien haben sich am Dienstag nach einem Medienbericht an der Spitze im Dax festgesetzt: Laut Börsen-Zeitung wollen Europas Wettbewerbshüter nicht länger auf den Verkauf der Eurohypo pochen.

Die Zeitung zitiert EU-Kommissar Joaquín Almunia: "Wir stehen sehr, sehr kurz vor einer Einigung, was die Veränderung der Auflagen für die Commerzbank angeht." Noch vor den Osterferien könnte ein Beschluss fallen. Ungewiss sei noch, was die Commerzbank als Gegenleistung dafür bieten muss: In Berufung auf Kreise heißt es in dem Bericht, die Frankfurter sollen noch länger auf eigene Zukäufe verzichten müssen.

Ein Börsianer wertete den Bericht in einer ersten Einschätzung positiv, auch wenn das Entgegenkommen nach Zeitungsberichten der vergangenen Tage nicht mehr sonderlich überraschend sei. Ein Analyst pflichtete dem bei: Die Eurohypo sei im Prinzip derzeit nicht zu verkaufen und die Forderung der EU damit nur schwer erfüllbar gewesen. Eine in dem Bericht erwähnte Verlängerung des bestehenden Verbots von Zukäufen könne die Commerzbank gut verkraften. "Größere Zukaufspläne sind mir ohnehin nicht bekannt", so der Experte. Zudem habe die Bank bei der Integration vergangener Übernahmen noch Aufgaben zu erledigen.

Aktuell

Meistgelesen