28.07.2016 | Start-up Serie

Bergfürst: "Start-ups und Konzerne können voneinander lernen"

Die Gründer von Bergfürst: Dr. Guido Sandler und Dennis Bemmann
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie sieht die Start-up-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das FinTech-Unternehmen Bergfürst aus Berlin.

Die Gründer

Gegründet wurde die Bergfürst AG von Dr. Guido Sandler, dem Gründer der Berliner Effektenbank AG und der E*Trade Bank AG, und von Dennis Bemmann, einem der Gründer von StudiVZ.

Die Idee

Bergfürst ist eine Immobilien-Crowdinvesting-Plattform, auf der Anleger in Immobilien investieren können, ohne die üblichen Agios, Verwaltungs- oder Provisionskosten. Die Nutzer stellen den Immobiliengesellschaften Mezzanine-Kapital zur Verfügung. In dieser attraktiv verzinsten Anlageklasse kamen bisher nur institutionelle Großinvestoren zum Zuge, da nur sie das gefragte Kapital aufbringen konnten. Bergfürst öffnet diese Assetklasse nun auch für Privatinvestoren. Hier stemmen viele Anleger gemeinsam die benötigte Finanzierungsumme und jeder einzelne kann von den Zins-Konditionen für Großinvestoren profitieren. Für die Anleger ist das laut Bergfürst kostenfrei. Dazu verfügt Bergfürst, nach eigenen Angaben als einziger Anbieter in Deutschland, über einen Handelsplatz, auf dem man seine Investments laufzeitunabhängig, im Rahmen von Angebot und Nachfrage, handeln kann.

So wirbt das Jungunternehmen auf seiner Website für die Angebote
Bild: Bergfürst

Die Entwicklungszeit

Die Anfangszeit war für die Gründer sehr spannend, sagen sie. Der Bau der Plattform, der Aufbau des Teams, die Produktidee - alles musste operativ umgesetzt, im Detail aufgebaut und dann an den Markt gebracht werden. Insgesamt gesehen sei es eine tolle Zeit gewesen.

Geplante Änderungen

Bergfürst will weiterhin wachsen – was die Kundenbasis angeht, die Emittenten, die Immobilienarten und auch die Regionen. Und sie wollen sich hierbei nicht auf Deutschland beschränken. Ein weiteres, spannendes Thema seien Kooperationen. Bergfürst führe Gespräche mit verschiedenen Partnern – unter anderem auch mit Banken, die das Thema FinTech stark interessiere.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Im Vergleich zu großen Unternehmenskonzernen habe Bergfürst den Vorteil, viel schneller und kostengünstiger agieren zu können, sagen die Jungunternehmer. Auf diese Weise könne das Geschäftsmodell kontinuierlich und zeitnah den aktuellen Anforderungen des Marktes angepasst werden. Grundsätzlich könnten aber immer beide Seiten voneinander lernen, meint Bergfürst – Startup sowie Großkonzern.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Bergfürst.

 

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Schlagworte zum Thema:  Startup, Crowdinvesting, Online-Plattform, Fonds

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