| München

BayernLB überweist 279 Millionen Euro an den Freistaat

Bis 2019 muss die BayernLB fünf Milliarden zurückbezahlen
Bild: BayernLB

Die BayernLB hat die dritte Rate in Höhe von 279 Millionen Euro zurücküberwiesen: Die Landesbank war vom Freistaat mit zehn Milliarden Euro vor der Pleite gerettet und von der Brüsseler EU-Kommission dazu verpflichtet worden, bis zum Jahr 2019 fünf Milliarden Euro zurückzugeben.

"Das ist ein gutes Signal", sagte Finanzminister Markus Söder (CSU) dem "Münchner Merkur" (Wochenendausgabe): "Innerhalb von sechs Monaten hat die Landesbank damit mehr als eine Milliarde Euro an den Freistaat bezahlt."

Außerdem musste die Bank Beteiligungen wie die Wohnungstochter GBW und die Landesbausparkasse verkaufen. Söder sagte, die erneute Zahlung zeige, dass die eingeschlagene Strategie hin zu einer kleineren regionalen Bank auch für die Steuerzahler Früchte trage.

Die BayernLB will am kommenden Donnerstag ihre Zwischenbilanz für das erste Quartal 2013 vorlegen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienbank

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