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BayernLB erwirtschaftet steigende Gewinne

Für Einnahmen bei der BayernLB sorgte auch der Verkauf der LBS
Bild: BayernLB

Die BayernLB hat im vergangenen Jahr ihren Vorsteuergewinn auf 676 Millionen Euro nahezu verdoppelt und peilt auch 2013 schwarze Zahlen an. Das teilte Bank-Chef Gerd Häusler am Donnerstag in München mit.

"Die BayernLB ist nunmehr so stabil, dass sie trotz erneuter Belastungen bei der MKB steigende Gewinne erwirtschaften kann", so Häusler. Die ungarische MKB bleibt ein Sorgenkind der Bank, auch wenn die Verluste der Tochter im Jahr 2012 mit knapp 260 Millionen Euro deutlich geringer ausfielen als noch in 2011.

Nach dem Abschluss des EU-Verfahrens im Sommer des vergangenen Jahres will die BayernLB wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen. Nach dem Verkauf der Landesbausparkasse an die bayerischen Sparkassen und der nun bevorstehenden Abgabe ihre Wohnungstochter GBW mit 32.000 Wohnungen im Freistaat, kann die Bank einige der Hausaufgaben abgeben, die ihr nach der milliardenschweren Rettung durch den Steuerzahler von der EU-Kommission aufgegeben worden waren.

Neben den besser laufenden Geschäften der inzwischen auf den Mittelstand konzentrierten Landesbank profitierte das in den vergangenen Jahren reichlich durchgeschüttelte Institut von einer kleineren Vorsorge für faule Kredite und der Tochter DKB, wie der Konzern mitteilte. Für Einnahmen sorgte auch der Verkauf der LBS, für die die Bank knapp 820 Millionen Euro von den bayerischen Sparkassen erhalten hatte.

Ein positiver Steuereffekt ließ den Gewinn unter dem Strich um das sechsfache auf 762 Millionen Euro anschwellen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierung

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